Hintergrund

Roma sind nach wie vor Diskriminierung ausgesetzt – auch in Deutschland:
Bericht von Monitor (14.3.2013). Über die Situation in Serbien berichtet Bülit Onay (MdL Niedersachsen) hier, eine internationale Reisegruppe bestätigt dies mit Recherchen vor Ort (Bericht).
In anderen Ländern Europas kommen strukturelle Ausgrenzung, gewaltsame Übergriffe und Vertreibung hinzu, wie zuletzt Robert Misik in der taz vom 11.04.12 für die nach wie vor gültigen Umstände formuliert: „Aber doch konzentriert sich auf die Roma ein spezifischer Hass. In Osteuropa sowieso: In Ungarn ist der Anti-Roma-Rassismus praktisch Staatsdoktrin, von Tschechien über die Slowakei bis nach Rumänien sind sie ethnischer, kultureller, ökonomischer Ausgrenzung ausgesetzt und blankem Hass. In Italien gab es schon Anti-Roma-Pogrome, überall in Europa werden „Bettelverbote“ erlassen, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ließ sogar unbescholtene Roma publicityträchtig in ihre Ursprungsländer abschieben, selbst dann, wenn sie EU-Bürger sind (dass der Name „Sarkozy“ darauf hindeutet, dass der ungarnstämmige Präsident selbst Roma-Wurzeln haben könnte, ist nur eine pittoreske Pointe dieser Geschichte).“
Und Deutschland schiebt noch immer ab! In Länder wie Serbien, wo Roma jederzeit mit gewaltätigen Angriffen rechnen (siehe der Spiegel ) und am Rande der Gesellschaft leben müssen, wie NGOs berichten.
Ein ausführliches Gutachten_Antiziganismusforschung_End_Romnokher von Markus End erläutert die Diskriminierungen von Roma in Deutschland, die immer wieder auch Bezug auf die Situation in denBalkanländern nimmt.

Mehr Informationen finden Sie unter Politik und Film

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.