>>> 2012 Programm

Donnerstag, 03. Mai, 19 Uhr

“In der Falle Menschenhandel – die Wahrheit hinter dem Film Whistleblower” Filmischer Vortrag von der Journalistin und Autorin Inge Bell

Inge Bell hat sich auf die Berichterstattung über die politische und soziale Entwicklung in Südosteuropa spezialisiert. Sie berichtete u.a. für die ARD im Jahr 2000 über die minderjährigen Zwangsprostituierten von Tetovo und deckte Zusammenhänge zu deutschen KFOR-Soldaten auf (Presse) – ähnlich wie im Film Whistleblower, wo es um UN-Mitarbeiter geht, wie amerikanische Journalisten recherchierten.

Fortwährend engagiert sie sich gegen Menschenhandel und Missbrauch von Frauen und Mädchen aus dem Balkan.
Sie berichtet von ihren Enthüllungen, aber auch von der aktuellen Situation in einzelnen Ländern Osteuropas.

Ort: Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal, Am Wall 201, 28195 Bremen. In Kooperation mit der Diakonie Bremen und der Stadtbibliothek Bremen. Eintritt frei!

Inge Bell ist Preisträgerin ‚Frau Europas 2007‘ und lebt in Leipzig.
Ihr Buch „Verkauft, versklavt, zum Sex gezwungen: Das große Geschäft mit der Ware Frau“ ist im Kösel Verlag erschienen.
Der Film WHISTLEBLOWER ist am 07. Mai um 19 Uhr im Cinema Ostertor zu sehen.

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Donnerstag, 10. Mai, 19 Uhr

„Europa erfindet die Zigeuner – Eine Geschichte von Faszination und Verachtung“ Lesung und Diskussion mit dem Autor Klaus-Michael Bogdal

Klaus-Michael Bogdal stellt sein neues Buch vor, indem er die  Zuschreibungen, mit denen die Roma Europas in den letzten 600 Jahren ausgegrenzt wurden, analysiert. Wie es möglich wurde, dass jahrhundertealter Hass in einem Spannungsverhältnis von Faszination und Verachtung sich bis heute halten konnte, zeigt in seinem brillant recherchierten Buch nun Klaus-Michael Bogdal zum ersten Mal im europäischen Vergleich.
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen. Im Rahmen der Europawoche Bremen.
Ort: Stadtbibliothek Bremen – Zentralbibliothek / Wall-Saal, Am Wall 201, 28195 Bremen. Eintritt frei!

Klaus-Michael Bogdal lehrt Linguistik und
Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld

Rezension des Buches (Suhrkamp Verlag, 2011) aus der taz.

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