> Balkan Cinema Filmfestival <

Vom 10. – 18. April 2013

„Wenn die alten Antworten nicht mehr reichen, müssen neue her.“
(George Eli, Regisseur)

Im April gehen wir an neue Orte und stellen neue Fragen. Mit ausgewählten Filmen, einer Lesung mit dem Autor Markus End und einer Ausstellung über das Verschwinden suchen wir neue Antworten zur Identität, individuellen Freiheit aber auch Diskriminierung und Verfolgung der Roma.

Alle Termine finden Sie hier: Programm 2013

Einen Vorgeschmack gibt es hier:

Das „Balkan Cinema“ zeigt seit 2010 in Bremen internationale Filmproduktionen namhafter RegisseurInnen, Ausstellungen und Vorträge zum Thema Südosteuropa mit dem Fokus auf Angehörige der Minderheit der Roma.

Die Hintergründe zu diesem Filmfest sind nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen Südosteuropas vor dem Hintergrund der EU-Erweiterung. Dieses Festival bietet die einzigartige Gelegenheit, Europa zu entdecken und die (alten) Bilder im Kopf über die Länder, Kulturen und Menschen mit den (neuen) auf der Leinwand zu vergleichen. Wir wollen zusammen mit unseren KooperationspartnerInnen der aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Region Südosteuropa filmisch begegnen und so eine neue und qualifizierte kulturelle Begegnung anstoßen – gegen die Fortschreibung tradierter Stigmatisierung und Ausgrenzung und für eine selbstbestimmte Realität.

Fokus Roma: Ein Bild der Roma – ein Bild von Europa

In Europa leben geschätzte 12 Millionen Roma; mehrere Tausend davon in Bremen. Viele Angehörige der Roma wurden und werden noch immer aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit und ihrer sozialen Situation gesellschaftlich ausgegrenzt. Dies fehlt in der aktuellen medialen Auseinandersetzung, die sich im Wesentlichen noch immer der Fortschreibung tradierter Vorurteile und Zuschreibungen durch die Mehrheitsgesellschaft widmet.
Mehr dazu unter http://www.balkancinema.de/hintergrund/

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